| Weissweine |
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Riesling
Herkunft:
Mit letzter Genauigkeit kann die Herkunft des Rieslings nicht bewiesen werden. Eine Vermutung weist darauf hin, dass der Riesling eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Rebsorte habe, die von dem römischen Schriftsteller Plinius (23 79 n. Chr.) beschrieben wurde. Andere glauben, dass wir sie König Ludwig, dem Deutschen, 1843 1876 verdanken, der die Sorte erstmals am Rhein hat anpflanzen lassen.
Wein:
Der weiße Riesling stellt unumstritten die wertvollste Sorte dar. Aus dem Saft seiner Trauben stammen unsere edelsten Weine. Trotz seiner späteren Reife hat er die größte Verbreitung in den nördlichen Weinbaugebieten Deutschlands gefunden. Die Kennzeichnung der Rieslingweine ist ihre feine Rasse und Eleganz. Nicht ein hoher Alkoholgehalt begründet den Ruhm des Rieslings, sondern die feine, rassige, fruchtige Art. Die Merkmale werden durch späte Reife und späte Lese ausgelöst.
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Müller Thurgau - Rivaner
Herkunft:
Die Müller Thurgau Rebe wurde1862 vom Prof. Dr. H. Müller, einem Schweizer aus dem Thurgau neben vielen anderen Kreuzungen, an der königlichen Lehranstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau in Geisenheim gezüchtet.
Wein:
Der Müller Thurgau wird als eine Kreuzung zwischen Riesling als Mutter und Silvaner als Vater angesehen. Je nach Ausbauart wird er auch als Rivaner bezeichnet. Durch Ertragsbegrenzung und gestaffelter Lese werden vom Müller Thurgau große Qualitäten erreicht. Weinkenner meinen, dass der Müller Thurgau die Milde des Silvaners und die Blume des Riesling verbirgt. Insgesamt ist der Müller Thurgau ein weicher Wein mit schönem, nicht breitem Muskatton.
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Ruländer - Grauer Burgunder
Herkunft:
Der Ruländer ist mit ziemlicher Sicherheit durch eine Knospenmutation aus dem Blauen Burgunder entstanden, worauf durch seine Zweitbezeichnung „Grauer Burgunder“ hinweist. Mit dem „Weißen Burgunder“ und dem „Blauen Burgunder“ bildet er eine Familie. Denn alle drei Sorten sind im Sommer kaum voneinander zu unterscheiden und indentifizieren sich erst bei der Traubenreife durch die Farben der Beeren. Die Heimat des Ruländer dürfte in der Burgund zu suchen sein.
Wein:
Er hat ein sortentypisches, volles Bukett. Im Sortiment der deutschen Weine gehören die Ruländer Grauer Burgunder zu den Spitzengewächsen. Der Kaiserstuhl verdankt ihm seine berühmtesten Weine. Bei der Lese erreichen die Trauben Mostgewichte, die in den meisten Jahren über 80 ° Öchsle liegen.
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Auxerrois
Herkunft:
Es ist anzunehmen, dass die Sorte die gleiche Heimat wie der Burgunder hat. Nach Deutschland ist die Rebe nach Lothringen gekommen. Sie hat von dort ihren Weg an die Obermosel genommen und über das Elsass nach Baden.
Wein:
Er kann als körperreich und etwas bukettreicher als des Weißen Burgunder angesprochen werden. Die Erntezeit liegt zwischen dem Silvaner und dem Riesling. Die Säure ist meistens angenehm niedrig und liegt meist unter 7 g/l.
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| Rotweine |
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Blauer Spätburgunder
Herkunft:
Der Burgunder zählt zu den ältesten Kulturreben der Menschheit. Sein Weg nach Europa ist mit der Verbreitung der Rebkultur durch Phönizier, Griechen und Römer verbunden. Der Anbau des Spätburgunder kann bis in das 4. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Sowie der Riesling unter den Weißweinsorten nimmt der Blaue Spätburgunder unter den Rotweinsorten die oberste Qualitätsstufe ein. In den nördlichen Weinbaugebieten Europas werden die edelsten Rotweinen aus ihm gewonnen.
Wein:
Der Wein ist vollmundig, sandig mit einem feinen an Bittermandel erinnernden Aroma (Burgunderton), körperreich und alkoholreich. In Frankreich gehört zum Burgunderwein ein angenehmer Gerbstoffton. In Deutschland wird versucht die Rotweine gerbstoffarm herzustellen. Insgesamt werden aus dem Blauen Spätburgunder die besten Rotweine der Welt gewonnen. Auch in Deutschland stehen sie innerhalb der Rotweine an der Spitze.
Der Spätburgunder wird auch oft als Weißherbst ausgebaut. Die Weine sind sehr beliebt und werden aus weiß gekelterten Spätburgundertrauben gewonnen, die nicht auf der Maische vergoren wurden. Die Weine sind hellrot, frisch, mit etwas mehr Säure, und rassig sowie vollmundig.
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Portugieser
Herkunft:
Der Portugieser ist nach letzten Angaben von Portugal und Spanien nach Österreich gekommen und von dort in seine Verbreitungsgebiete in Mitteleuropa. In Österreich sind etwa 3.000 Hektar mit Portugieser bestockt, der damit die Spitzenstellung der dortigen Rotweinsorten einnimmt. Er gehört dort zum festen Rebsortiment.
Wein:
Die Säure des Weine ist mild und liegt meistens um 6 g/l. Der Wein ist überwiegend als QbA-Weinqualität und durch seine Säure von frischer Art einzustufen. Bei später Lese sind die Weine farbstoffreich, mild mit einer Art des Burgunders.
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Dunkelfelder
Herkunft:
Die Sorte Dunkelfelder ist eine Züchtung von Landesökonomierat G. A. Froelich aus Edenkoben Sie stand im Jahr 1930 im Geisenheimer Tafeltrauben-Sortiment. Ihre Kreuzungseltern sind unbekannt. Die Sorte wurde 1980 als freie Sorte in das Sortenregister eingetragen.
Wein:
Die Farbe ist dunkelrot, der Geruch duftig neutral. Der Geschmack ist körperreich, saftig und nachhaltig. Der Wein hat eine milde Säure. Die Farbe ist in Schale und Beerenfleisch enthalten.
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